01 Dortmund, 18.12.2001
F 2 20 12
N i e d e r s c h r i f t

über die 21. Sitzung
des Haupt- und Finanzausschusses
am Donnerstag, dem 13. Dezember 2001, 15.00 Uhr,
im Ratssitzungssaal, Rathaus, Friedensplatz 1


Anwesend waren: OB Dr. Langemeyer
Bm’in Wendzinski SPD
Bm Miksch CDU

Rm Diekneite SPD
Rm Fischer SPD
Rm Giese SPD
Rm Harnisch SPD
Rm Jörder SPD
Rm Ollech SPD
Rm Prüsse SPD
Rm Sohn SPD

Rm Böhm CDU
Rm Dr. Eiteneyer CDU
Rm Hengstenberg CDU
Rm Hovermann CDU
Rm Jung CDU
Rm Liedschulte CDU
Rm Monegel CDU
Rm Reppin CDU

Rm Krüger Fraktion Bündnis 90/ Rm Schneckenburger Fraktion Bündnis 90/
Rm Branghofer DVU (beratendes Mitglied)


Von der Verwaltung
waren anwesend: StD Fehlemann
StR’in Greive StR Pogadl
StR Sierau
StR Stüdemann
LStVD Dieckerhoff
StVD Weber
StOVR Feuler

T A G E S O R D N U N G


1. Regularien

1.1 Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW

1.3 Feststellung der Tagesordnung

2. Beschlussvorlagen des Haupt- und Finanzausschusses

2.1 H a u p t a u s s c h u s s a n g e l e g e n h e i t e n

2.1.1 Kanalerneuerung Schloßstraße
(Drucksache Nr.: 01721-01)

2.1.2 Kanalerneuerung Strobelallee (Drucksache Nr.: 01734-01)

2.1.3 Kanalerneuerung Dammstraße
(Drucksache Nr.: 01729-01)

2.1.4 Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 25.09.2001 mit der Bezeichnung
"Gut Altmengede"

2.1.5 Stärkung der Bezirksvertretungen
hier: Verwaltungsstruktur in den Bezirksverwaltungsstellen/Stadtbezirken
der Innenstadt
(Drucksache Nr.: 01821-01)

2.1.6 Personaleinsatz und Aufwandsentschädigung bei Wahlen
Planung des NKH: Produktgruppe 07001
(Drucksache Nr.: 01947-01)

2.2 F i n a n z e n

2.2.1 Beratung des Haushaltsplanentwurfs für das Jahr 2002
- Änderungen zum Haushaltsplanentwurf 2002
(Kameraler und Neuer Kommunaler Haushalt)
und Haushaltssicherungskonzept
dazu:
- Stellenplan für das Haushaltsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01624-01 )

- Haushaltsplan 2002 -Teilbereich Liegenschaften-;
Veränderungen gegenüber dem Haushaltsplanentwurf
(Drucksache Nr.: 01842-01)



2.3 P e r s o n a l

- keine Vorlagen -

2.4 K o m m u n a l w i r t s c h a f t

- keine Vorlagen -

3. Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen

3.1 Novelle des Baugesetzbuches 2001 Umweltverträglichkeitsprüfung in der Bebauungsplanung nach dem Gesetz zur Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie, der IVU-Richtlinie und weiterer EG-Richtlinien zum Um-weltschutz
(Drucksache Nr.: 01636-01)

3.2 Verordnung zur Änderung des Taxitarifes für die von der Stadt Dortmund als Genehmigungsbehörde zugelassenen Taxen
(Drucksache Nr.: 01815-01)

3.3 - unbesetzt -

3.4 Bauleitplanung
Änderung Nr. 1 des B-Planes Hom 254 - Menglinghausen - im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB
hier: I. Entscheidung über Anregungen
II. Beifügung einer aktualisierten Begründung
III. Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 01266-01)

3.5 Umgestaltung Ostenhellweg/Westenhellweg
(Drucksache Nr.: 01808-01)


3.6 Neufassung der Entgeltordnung für die Einräumung von Rechten zur sonstigen Benutzung des Straßeneigentums der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 01559-01)

3.7 Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL), das Förderinstrument für den Bau des Emscher Landschaftsparks
(Drucksache Nr.: 01802-01)

3.8 Konzeption der Stadt Dortmund für den Emscher-Landschaftspark 2010
(Drucksache Nr.: 01806-01)

3.9 Umweltpreis der Stadt Dortmund
- Euroumstellung -
(Drucksache Nr.: 01850-01)

3.10 Neubau einer Sportplatzanlage mit leichtathletischen Anlagen in Tennenausführung und Errichtung eines Umkleidegebäudes Am Bärenbruch in DO-Kirchlinde und den Ausbau der Grünanlage mit Ausgleichsflächen "Zeche Zollern I"
(Drucksache Nr.: 01799-01)

3.11 Grundsatzbeschluss für die Entwicklung des Dortmunder Hauptbahnhofes -3do-
I. Beschluss, die Konzeption "3do" als Leitkonzept für die verfeinerte
Projektentwicklung zugrundezulegen,
II. Beschluss, das Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplanänderung/
Bebauungsplan) auf dieser Basis fortzusetzen,
III. Beschluss, den Städtebaulichen Vertrag anzupassen und
IV. Beschluss, die erforderlichen Qualifizierungsverfahren vorzubereiten
(Drucksache Nr.: 1960-01)

3.12 Verkehrskonzept für den Veranstaltungsbereich Westfalenhallen/-stadion
(Drucksache Nr.: 01965-01)

3.13 Wirtschaftsplan der Städtischen Immobilienwirtschaft für das
Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01941-01)

3.14 Wirtschaftsplan der Friedhöfe Dortmund für das Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01967-01)

3.15 Innenstadt-West
IBA Projekt "Mütterzentrum Dortmund", Hospitalstraße 6 in Dortmund-Dorstfeld
hier: Nachfinanzierung
(Drucksache Nr.: 1310-01 )

3.16 Bau einer Tiefgarage zwischen Südwall und Stadthaus
(Drucksache Nr.: 01992-01)




4. Wirtschaft- und Beschäftigungsförderung

- keine Vorlagen -

5. Öffentliche Einrichtungen

- keine Vorlagen -

6. Soziales, Familie, Gesundheit

6.1 Satzung zur zweiten Änderung der Satzung über die Errichtung und Unterhaltung von Obdachlosenunterkünften der Stadt Dortmund mit Gebührenordnung (Drucksache Nr.: 01576-01)

6.2 Kommunale Förderung der Verbände der Wohlfahrtspflege
a) Übergangsregelung für 2001
b) Vertragliche Regelung ab 01.01.2002
- Rahmenvertrag und Einzelverträge -
(Drucksache Nr.: 01833-01)

6.3 "Problemgruppen" auf öffentlichen Plätzen in der Nordstadt am Beispiel Nordmarkt
(Drucksache Nr.: 01846-01)

6.4 Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung im Gesundheitsamt
A Weiterentwicklung in der gesetzlichen Betreuung
B Bedarfsanpassung des Beratungsangebotes für Menschen mit Behinderung
und chronisch Kranke
C Anpassung der beabsichtigten Erhöhung der Zuwendungen an die freien
Verbände der Wohlfahrtspflege
(Drucksache Nr.: 01323-01)

6.5 Satzung zur vierten Änderung der Satzung der Stadt Dortmund über die Errichtung und Unterhaltung von Übergangsheimen für Spätaussiedler, ausländische Flüchtlinge und Wohnungslose mit Gebührenordnung
(Drucksache Nr.: 01819-01)

7. Kultur, Sport, Freizeit

7.1 Wirtschaftsplan 2002 und Produkt- und Leistungsplanung für den Eigenbetrieb Kulturbetriebe Dortmund
(Drucksache Nr.: 01831-01)

7.2 Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund Wirtschaftsplan 2002 (Drucksache Nr.: 01858-01)

7.3 Sanierung des Hallenbades in Dortmund-Aplerbeck (Drucksache Nr.: 01916-01)

8. Schule

8.1 Zurückführung des Depandance-Standortes der Kautzky-Grundschule am "Werzenkamp" zum Hauptstandort "Kautzkystraße"
(Drucksache Nr.: 01665-01)

8.2 Erprobung alternativer Finanzierungsmodelle und Sondervorschläge in der Bauausführung
a) Ersatzbaumaßnahmen Hansa-Grundschule und Hangeney-Grundschule
b) Ganzheitliche Sanierung des Bert-Brecht-Gymnasiums/
Droste-Hülshoff-Realschule und des Gymnasiums
An der Schweizer Allee
(Drucksache Nr.: 01825-01)

8.3 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Reinoldus-Schiller-Gymnasium
(Drucksache Nr.: 01935-01)

8.4 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Schulgebäude der Hauptschule Aplerbeck und der
Albrecht-Dürer-Realschule
(Drucksache Nr.: 01936-01)

8.5 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Heisenberg-Gymnasium
(Drucksache Nr.: 01937-01)

8.6 Mittagsverpflegung für die Max-Wittmann-Schule (Schule für Geistigbehinderte)
hier: Neuregelung der Elternbeteiligung
(Drucksache Nr.: 01753-01)

9. Kinder und Jugend

- keine Vorlagen -


10. Finanzen und Liegenschaften

10.1 Mehrausgaben, die der Stadtkämmerer gem. § 82 Abs. 1 Satz 3 GO NW für das
3. Quartal des Haushaltsjahres 2001 bewilligt hat
(Drucksache Nr.: 01845-01)

10.2 Wirtschaftsplan des Dortmunder Systemhauses, Eigenbetrieb der
Stadt Dortmund, für das Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01927-01)

10.3 Kapitalerhöhung bei der Entsorgung Dortmund GmbH zum 02.01.2002 und
Umstellung auf den Euro
(Drucksache Nr.: 01999-01)



10.4 Deponie-Sondervermögen, Halbjahresbericht erstes Halbjahr 2001 und Änderung des Wirtschaftsplanes 2002
(Drucksache Nr.: 01951-01)

10.5 Übertragung von Stammkapitaleinlagen an der DOGEWO GmbH auf die DSW AG
(Drucksache Nr.: 01957-01)




11. Personal, Bürgerdienste, Öffentliche Ordnung

11.1 Verlängerung der allgemeinen Ladenöffnungszeiten aus Anlass von Veranstaltungen in der Dortmunder Innenstadt am 05.01.2002 und 04.05.2002
(Drucksache Nr.: 01816-01)

11.2 Brandschutzbedarfsplan 2001
(Drucksache Nr.: 01483-01)




Die öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde um 15.00 Uhr von
OB Dr. Langemeyer eröffnet und geleitet. Zeitweise übernahm Bm Miksch die Leitung
der Sitzung.

Vor Eintritt in die Tagesordnung stellte OB Dr. Langemeyer die ordnungsgemäße Einladung
sowie die Beschlussfähigkeit des Haupt- und Finanzausschusses fest.




Zu Ziffer 1
-------------

Regularien


1.1 Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wurde Rm Giese (SPD) benannt.


1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW

OB Dr. Langemeyer wies auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW hin.


1.3 Feststellung der Tagesordnung

Gem. § 15 Abs. 2 der Geschäftsordnung wurde die Tagesordnung im Wege der Dringlichkeit um folgende Punkte erweitert:

10.6 Erwerb eines Geschäftsanteils in Höhe von 42 % an der VEW MVA Hamm

11.3 Marketingkonzept zur Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften

Die Dringlichkeit wurde vom Haupt- und Finanzausschuss einstimmig festgestellt.


3.16 Bau einer Tiefgarage zwischen Südwall und Stadthaus
10.5 Übertragung von Stammkapitaleinlagen an der DOGEWO GmbH auf die DSW AG

Zu Ziffer 2
-------------

Beschlussvorlagen des Haupt- und Finanzausschusses

2.1 H a u p t a u s s c h u s s a n g e l e g e n h e i t e n

2.1.1 Kanalerneuerung Schloßstraße
(Drucksache Nr.: 01721-01)

Zust. StA 66

Der Haupt- und Finanzausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Kanalerneuerung im Bereich der Schlossstrasse mit einem Kostenaufwand in Höhe von 409 034,00 Euro.

Die Finanzierung ist bei der Finanzposition 7000 9511 0748 wie folgt vorgesehen:

Ausgaben 2002 204 517,00 Euro
Ausgaben 2003 204 517,00 Euro

Die Abweichungen gegenüber dem Hpl.-Entwurf 2002 werden bei den Beratungen des Entwurfs im Rahmen eines finanziellen Ausgleichs kompensiert. Eine Ausweitung des Budgets erfolgt nicht.







2.1.2 Kanalerneuerung Strobelallee (Drucksache Nr.: 01734-01)

Zust. StA 66

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West vor:

Der Haupt- und Finanzausschuss wird gebeten, die Verwaltung aufzufordern, die Baumaß-nahme mit den übrigen dort geplanten Baumaßnahmen zu koordinieren.


Unter Einbeziehung der Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West fasst der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig folgenden Beschluss:

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Kanalerneuerungen im Bereich der Straßen Strobelallee und Im Rabenloh mit einem Kostenaufwand in Höhe von 357 904,00 Euro.

Die Finanzierung ist bei der Finanzposition 7000 9511 0508 wie folgt vorgesehen:

Ausgaben 2001 10 226,00 Euro
Ausgaben 2002 347 678,00 Euro


2.1.3 Kanalerneuerung Dammstraße
(Drucksache Nr.: 01729-01)

Zust. StA 66

Der Haupt- und Finanzausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Kanalerneuerung im Bereich der Dammstraße mit einem Kostenaufwand in Höhe von 562 421,00 Euro.

Die Finanzierung ist bei der Finanzposition 7000 9511 0805 wie folgt vorgesehen:

Ausgaben 2001 9 459,00 Euro
Ausgaben 2002 255 646,00 Euro
Ausgaben 2003 297 316,00 Euro

Die Abweichungen gegenüber dem Hpl.-Entwurf 2002 werden bei den Beratungen des Entwurfs im Rahmen eines finanziellen Ausgleichs kompensiert. Eine Ausweitung des Budgets erfolgt nicht.


2.1.4 Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 25.09.2001 mit der Bezeichnung
"Gut Altmengede"


1. Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung, die Verhandlungen mit dem Förderverein Sinnvolle Arbeit über das Gut Altmengede mit dem Ziel des Abschlusses eines 10jährigen Pachtvertrages wieder aufzunehmen. 2. Gegenstand des Pachtvertrages soll die Liegenschaft einschließlich der aufstehenden Gebäude auf dem Grundstück Eckei 167, Gemarkung Mengede, Flur 3, Flurstück 451 mit Ausnahme der von den Mengeder Vereinen genutzten Lagerräume und der beiden im südlichen Querriegel vermieteten Wohnungen sein.

3. Der Ausschuss spricht sich dafür aus, dass entsprechend der bisherigen Verhand-lungen ein Jahrespachtzins von rund 50 000,00 DM vereinbart wird. Vom Förder-verein erbrachte Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten werden nach Nachweis auf die Pachtzinszahlung angerechnet.

4. Für das Turmgebäude und den südlichen Querriegel wird ein Investitionszuschuss von 300 000,00 DM für Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bereit gestellt.

5. Der Ausschuss begrüßt grundsätzlich die Einreichung von baurechtlichen Anträgen auf Nutzungsänderung zur Realisierung von privat-rechtlichen Unternehmungen im Garten-, Landschaftsbau und Dienstleistungsbereich.

6. Der Ausschuss beschließt eine Überprüfung der Pachtzinszahlung, sofern Überschüsse aus den geplanten privat-gewerblichen Unternehmungen erzielt werden. Hiervon ausgenommen sind Überschuss-Situationen, welche zur Unterhaltung der Bausubstanz und zur Finanzierung der sozial-gewerblichen Beschäftigungsmaßnahmen verwandt werden.
2.1.5 Stärkung der Bezirksvertretungen
hier: Verwaltungsstruktur in den Bezirksverwaltungsstellen/Stadtbezirken
der Innenstadt
(Drucksache Nr.: 01821-01)

Zust. StA 33

Nach kurzer Diskussion bestand im Haupt- und Finanzausschuss Einvernehmen, die Vorlage zu vertagen und im Zusammenhang mit der Beratung der Hauptsatzung zu behandeln.


2.1.6 Personaleinsatz und Aufwandsentschädigung bei Wahlen
Planung des NKH: Produktgruppe 07001
(Drucksache Nr.: 01947-01)

Zust. StA 12

Der Haupt- und Finanzausschuss fasst einstimmig folgenden Beschluss:
Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die entstehende Budgetausweitung im Produktbereich Statistik und Wahlen.


2.2 F i n a n z e n

2.2.1 Beratung des Haushaltsplanentwurfs für das Jahr 2002
- Änderungen zum Haushaltsplanentwurf 2002
(Kameraler und Neuer Kommunaler Haushalt)
und Haushaltssicherungskonzept
dazu:
- Stellenplan für das Haushaltsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01624-01 )

- Haushaltsplan 2002 -Teilbereich Liegenschaften-;
Veränderungen gegenüber dem Haushaltsplanentwurf
(Drucksache Nr.: 01842-01)

Zust. StA 20

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Kinder- und Jugendausschusses vor:

Der Kinder- und Jugendausschuss empfahl dem Rat der Stadt, folgenden Antrag der
SPD-Fraktion zu beschließen:

Der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf für den Verwaltungshaushalt 2002 des Jugendamtes sichert nur bei sparsamster Bewirtschaftung die Aufrechterhaltung der Leistungen und Angebote der Jugendhilfe in Dortmund.

Die Beiträge des Jugendamtes zur Haushaltssicherung können teilweise nur durch eine Veränderung der Angebotsstruktur und Förderungen erreicht werden.

Trotz dieser haushaltssichernden Maßnahmen enthält der Jugendamtsetat-Entwurf noch einige erhebliche Risiken, deren negative Folgen noch nicht berücksichtigt sind:

- Die Landesregierung hat in ihrem Haushaltsentwurf 2002 vorgeschlagen, den kommu-nalen Anteil im Rahmen des Unterhaltsvorschusses von 33,33 % auf 53,33 % zu erhöhen. Dadurch würde die kommunale Belastung um 2 950 000,00 DM (= 1 508 311,00 Euro) steigen. Die endgültige Beschlussfassung im Landtag fällt am 15.12.2001.

- Das Sozialgesetzbuch IX – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen – ist zum 01.07.2001 in Kraft getreten. Nach diesem neuen Gesetz ist auch das Jugendamt Rehabi-litationsträger. Es wird geschätzt, dass zusätzlich kommunale Leistungen von jährlich 2,5 Mio. DM (= 1,278 Mio. Euro) auf die Stadt Dortmund zukommen.

Der Kinder- und Jugendausschuss empfahl einstimmig (14 ja, 1 Enthaltung) dem Rat, den auf Antrag von Frau Liedschulte ergänzten Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat-haus zu beschließen:

Die finanzielle Förderung des Ringes Politischer Jugend in Dortmund in Höhe von
50 000,00 DM wird fortgeführt. Die Verwaltung des Jugendamtes wird einmal jähr-
lich dem Kinder- und Jugendausschuss einen Bericht über die Prüfergebnisse der Mittelverwendung zukommen lassen.

Herr Frebel gab folgende Erklärung ab: „Ich gebe hiermit zu Protokoll, dass ich aus den Gründen, dass 1,8 Mio. DM eingespart werden durch die Reduzierung von Spielplätzen, dem Gesamtkonzept nicht zustimmen kann.“

Unter Berücksichtigung der o. a. Empfehlung (RPJ) und der Zusage von Herrn Pogadl, die
50 000,00 DM für den Ring Politischer Jugend im Etat des Jugendamtes zu erwirtschaften, sowie vorbehaltlich der Ergebnisse der Beratungen des Ausschusses im Januar zu der Spiel-platz-Vorlage empfahl der Kinder- und Jugendausschuss mehrheitlich (14 ja, 1 nein) dem Rat, die Beiträge des Jugendamtes für das Haushaltsjahr 2002 zum Haushaltssicherungskonzept i. H. von 9 183 400,00 DM zu beschließen.

Anschließend empfahl der Kinder- und Jugendausschuss in Einzelabstimmung mehrheitlich (14 ja, 1 nein) dem Rat, den Verwaltungs- und den Vermögenshaushalt für das Jugendamt zu beschließen.

Die Voten der Bezirksvertretung nahm der Kinder- und Jugendausschuss zur Kenntnis.


Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgender Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus vom 07.12.2001 vor:

1. Die Arbeit der „Beratungsstelle für Behinderte und chronisch Kranke“ wird nicht aufgegeben. Die Beratungsstelle übernimmt künftig zusätzlich die Aufgaben einer Servicestelle für den Bereich des Sozialamtes, Gesundheitsamtes und Jugendamtes entsprechend der Definition des SGB IX. 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, die Schnittstellen zwischen Gesundheitsamt und Sozialamt zu erheben und durch eine gemeinsame Organisationsform eine optimierte Aufgabenwahrnehmung zu ermöglichen. Ziel ist es, in der Leitungsebene Funktionen einzusparen, um das Spektrum der gesundheitspolitischen Leistungen auch unter dem Zwang der Erschließung von Einsparpotentialen zu erhalten.

I. Schaffung einer aufgabengerechten Finanzierungsbasis:

1. Der Ausschuss/Rat fordert den Bund auf, ein mehrjähriges Sonderprogramm zur Stärkung der Finanzkraft der Ruhrgebietskommunen aufzulegen. Die zu erwartenden Einnahmerückgänge, die durch eine negative Bevölkerungsentwicklung noch verstärkt werden und strukturelle Finanzdefizite, die unter anderem durch andauernd hohe Sozialhilfelasten begründet sind, machen ein sofortiges Handeln erforderlich.


II. Sicherung der Aufgabenwahrnehmung durch Verwaltungsreform

2. Die Verwaltung wird aufgefordert, die Produktpläne aller Fachbereiche im Hinblick auf mögliche Schnittstellen und Synergieeffekte zu überprüfen und Aufgabenbereiche neu zu ordnen. Dieser Prozess wird von den politischen Gremien und von der Personalvertretung aktiv begleitet.

3. In einem ersten Schritt erfolgt die Umsetzung folgender struktureller Veränderungen: 3.2 Als herausgehobenes Aufgabenfeld soll die Wohnungsmarktpolitik in Verbindung mit dem dortmund-project und dem Masterplan Wohnen innerhalb der Verwaltung weiterentwickelt werden. Eine Stabstelle Wohnen soll hier die Lenkungsfunktion übernehmen. Die Verwaltung wird aufgefordert, umgehend Vorschläge zur inhaltlichen und organisatorischen Konzeption sowie zur Umsetzung zu machen. III. Vorschläge der Verwaltung zur Haushaltssicherung






4. Die finanzielle Förderung des Ringes Politischer Jugend in Dortmund in Höhe von
5. Die Anzahl der städtischen Spielplätze wird im Grundsatz nicht reduziert.


Die Leitung der Sitzung wurde von Bm Miksch übernommen.



Die Leitung der Sitzung wurde von OB Dr. Langemeyer übernommen.

2.3 P e r s o n a l

- keine Vorlagen -

2.4 K o m m u n a l w i r t s c h a f t

- keine Vorlagen -

Zu Ziffer 3
-------------

Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen

3.1 Novelle des Baugesetzbuches 2001 Umweltverträglichkeitsprüfung in der Bebauungsplanung nach dem Gesetz zur Umsetzung der UVP-Änderungsrichtlinie, der IVU-Richtlinie und weiterer EG-Richtlinien zum Um-weltschutz
(Drucksache Nr.: 01636-01)

Zust. StA 61

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis und stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zur Integration der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in die Bauleitplanverfahren zu (Pkt. 3 der Vorlage).
3.2 Verordnung zur Änderung des Taxitarifes für die von der Stadt Dortmund als Genehmigungsbehörde zugelassenen Taxen
(Drucksache Nr.: 01815-01)

Zust. StA 66

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Verordnung zur Änderung des Taxitarifes für die von der Stadt Dortmund als Genehmigungsbehörde zugelassenen Taxen.

3.3 - unbesetzt -


3.4 Bauleitplanung
Änderung Nr. 1 des B-Planes Hom 254 - Menglinghausen - im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB
hier: I. Entscheidung über Anregungen
II. Beifügung einer aktualisierten Begründung
III. Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 01266-01)

Zust. StA 61

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus, folgenden Beschluss zu fassen:

I. Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Anregungen zur Änderung Nr. 1 geprüft und beschließt, die Anregungen unter Punkt 13 zu berücksichtigen und den Änderungs-Entwurf einschließlich der textlichen Festsetzungen zu ändern sowie die Begründung vom 29.03.2001 entsprechend zu aktualisieren.


II. Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Entwurf zur Änderung Nr. 1 des Bebau-




3.5 Umgestaltung Ostenhellweg/Westenhellweg
(Drucksache Nr.: 01808-01)

Zust. StA 66

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Finanzierung ist bei der Finanzposition 6300 9511 0782 wie folgt vorgesehen:

Finanziert bis Ende 2001 3 752 371,00 Euro
Ausgaben 2002 511 292,00 Euro
Ausgaben 2003 1 022 584,00 Euro
Ausgaben 2006 255 646,00 Euro


3.6 Neufassung der Entgeltordnung für die Einräumung von Rechten zur sonstigen Benutzung des Straßeneigentums der Stadt Dortmund
(Drucksache Nr.: 01559-01)

Zust. StA 66

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat beschließt den anliegenden Entwurf als Neufassung der Entgeltordnung für die Ein-räumung von Rechten zur sonstigen Benutzung des Straßeneigentums der Stadt Dortmund, die nicht Über- und Unterbauungen betreffen.


3.7 Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL), das Förderinstrument für den Bau des Emscher Landschaftsparks
(Drucksache Nr.: 01802-01)

Zust. StA 60

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die Ausführungen der Verwaltung zum Ökologiepro-gramm Emscher-Lippe zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die Haushaltsmittel für die Projekte zum Weiterbau des Emscher Landschaftsparks 2010 in die mittelfristige In-vestitionsplanung aufzunehmen.


3.8 Konzeption der Stadt Dortmund für den Emscher-Landschaftspark 2010
(Drucksache Nr.: 01806-01)

Zust. StA 60

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die Konzeption des Planungs- und Umweltdezernates für den Emscher – Landschaftspark 2010 zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die dort beschriebenen Projekte mit dem Ziel einer Realisierung bis 2010 zu konkretisieren umzuset-zen.


3.9 Umweltpreis der Stadt Dortmund
- Euroumstellung -
(Drucksache Nr.: 01850-01)

Zust. StA 60

Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.10 Neubau einer Sportplatzanlage mit leichtathletischen Anlagen in Tennenausführung und Errichtung eines Umkleidegebäudes Am Bärenbruch in DO-Kirchlinde und den Ausbau der Grünanlage mit Ausgleichsflächen "Zeche Zollern I"
(Drucksache Nr.: 01799-01)

Zust. StÄ 52, 60, 65, 67

Rm Jung (CDU) erinnerte an die bestehende Vereinbarung, dass für die Finanzierung eines neuen Sportplatzes ausschließlich die Erlöse aus dem Verkauf der alten Anlage verwendet werden sollten. Im vorliegenden Fall sei der neue Sportplatz allerdings wesentlich teurer. Die Verwaltung sollte prüfen, ob es möglich sei, den neuen Platz durch die erzielten Verkaufser-löse zu finanzieren.


Rm Krüger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus) machte deutlich, dass die Kosten der Maßnahme mit der Haushaltssituation nicht in Einklang zu bringen seien. Eine kleinere Lösung wäre deshalb wünschenswert.


StR Stüdemann berichtete, dass durch die vereinnahmten Verkaufserlöse die neue Anlage nicht hätte finanziert werden können. Die höheren Kosten seien u. a. durch die vorgesehene Errichtung des Sozialgebäudes sowie der 400 m-Bahn begründet. Die Laufbahn der Sport-anlage in Westrich könne aufgrund ihres Zustandes nicht mehr genutzt werden, so dass man für den Leichtathletikverein eine Lösung mitgeschaffen habe und dadurch auf eine zweite Baumaßnahme verzichten konnte. Hinzu kamen höhere Kosten für die Drainage und die Untergrundbeschaffenheit der neuen Sportanlage. Die aufzuwendenden Mittel seien nicht vergleichbar mit denen für Plätze, die vor 30 Jahren gebaut wurden.
Im Rahmen einer kurzen Diskussion kündigte StR Stüdemann an, dass dem zuständigen Fachausschuss Anfang 2002 ein Flächenkataster zu den Sportplatzanlagen vorgelegt werde. Außerdem wolle die Verwaltung den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen darüber informieren, welche finanziellen Größen durch den Verzicht von Baumaßnahmen auf einem Sportplatz entstünden, wenn eine andere Anlage die Funktion von bisher zwei Plätzen übernehme.


Rm Monegel (CDU) regte zum angekündigten Flächenkataster an, dass auch die Frequenz, mit der die einzelnen Plätze bespielt würden, angegeben werden sollte.


Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.11 Grundsatzbeschluss für die Entwicklung des Dortmunder Hauptbahnhofes -3do-
I. Beschluss, die Konzeption "3do" als Leitkonzept für die verfeinerte
Projektentwicklung zugrundezulegen,
II. Beschluss, das Bauleitplanverfahren (Flächennutzungsplanänderung/
Bebauungsplan) auf dieser Basis fortzusetzen,
III. Beschluss, den Städtebaulichen Vertrag anzupassen und
IV. Beschluss, die erforderlichen Qualifizierungsverfahren vorzubereiten
(Drucksache Nr.: 1960-01)

Zust. StA 6/MTC

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgender Antrag der CDU-Fraktion vom 10.12.2001 vor:

Der Verwaltungsvorlage wird mit folgenden Maßgaben zugestimmt:

1. Der dargelegte Projektsachstand wird zur Kenntnis genommen. 2. Dem städtebaulichen Vertrag wird ein textlich zu definierendes städtebauliches Konzept zugrunde gelegt; im übrigen gelten die in § 4 bis 6 des städtebaulichen Vertrages enthaltenen Vereinbarungen zu den Qualitätsmerkmalen fort mit der Maßgabe, dass Bezugszeitpunkt nach § 4 A Abs. 4 der Zeitpunkt der Novellierung des Vertrages ist.

3. Der städtebauliche Vertrag hat auch eindeutige Aussagen zur Verbesserung der Qualität der Verknüpfung zwischen Stadtbahntunnel und dem Gleisnetz der DB AG zu enthalten. Diese Aussagen sind, falls die Deutsche Bahn AG bzw. deren augen-blicklich dafür zuständiges Tochterunternehmen den städtebaulichen Vertrag als Vertragspartner nicht unterzeichnen will, in einem gesonderten Vertrag mit ihr zu vereinbaren.

4. § 15 des städtebaulichen Vertrages wird ergänzt durch eine Regelung, wonach der Projektentwickler bis zum Juli 2002 die förmliche Einleitung der eisenbahnrechtlich notwendigen Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren nachzuweisen hat.

5. Die von der Stadt Dortmund zur Realisierung des Vorhabens zu erbringenden Auf-wendungen (z. B. äußere Erschließung) sind bis zum Juli 2002 zu berechnen und in die mittelfristige Finanzplanung einzustellen.
3.12 Verkehrskonzept für den Veranstaltungsbereich Westfalenhallen/-stadion
(Drucksache Nr.: 01965-01)

Zust. StA 61

Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.13 Wirtschaftsplan der Städtischen Immobilienwirtschaft für das
Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01941-01)

Zust. StA 7/Dez.

Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.14 Wirtschaftsplan der Friedhöfe Dortmund für das Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01967-01)

Zust. StA 68

Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.15 Innenstadt-West
IBA Projekt "Mütterzentrum Dortmund", Hospitalstraße 6 in Dortmund-Dorstfeld
hier: Nachfinanzierung
(Drucksache Nr.: 1310-01 )

Zust. StA 61

Die Vorlage wurde ohne Empfehlung an den Rat der Stadt weitergeleitet.


3.16 Bau einer Tiefgarage zwischen Südwall und Stadthaus
(Drucksache Nr.: 01992-01)

Zust. StA 66

Die Vorlage wurde von der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung abgesetzt und soll im nichtöffentlichen Sitzungsteil behandelt werden.





Zu Ziffer 4
--------------

Wirtschaft- und Beschäftigungsförderung

- keine Vorlagen -

Zu Ziffer 5
-------------

Öffentliche Einrichtungen

- keine Vorlagen -

Zu Ziffer 6
-------------

Soziales, Familie, Gesundheit

6.1 Satzung zur zweiten Änderung der Satzung über die Errichtung und Unterhaltung von Obdachlosenunterkünften der Stadt Dortmund mit Gebührenordnung
(Drucksache Nr.: 01576-01)

Zust. StA 50



6.2 Kommunale Förderung der Verbände der Wohlfahrtspflege
a) Übergangsregelung für 2001
b) Vertragliche Regelung ab 01.01.2002
- Rahmenvertrag und Einzelverträge -
(Drucksache Nr.: 01833-01)

Zust. StA 50

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Aus-schusses für Soziales, Familie und Gesundheit vor:

Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit beschließt einstimmig folgenden gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion vom 09.11.2001:

1. Bevor die Ausschüsse mit dem Abschluss der Einzelverträge befasst werden, informiert die Verwaltung die zuständigen Fachausschüsse über - die Gesamthöhe der zukünftig zur Verfügung stehenden Mittel für den Zuwendungsbereich
- die Entwicklung der Zuwendungsmittel hinsichtlich des Vertragsstandes von 1999 bzw. geltender Ratsbeschlüsse bei nichtverbandsorganisierten Einrichtungen
- das zuwendungsfinanzierte Maßnahmeangebot insgesamt. 6.3 "Problemgruppen" auf öffentlichen Plätzen in der Nordstadt am Beispiel Nordmarkt
(Drucksache Nr.: 01846-01)

Zust. StA 5/Dez.

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit vor:

Zum Antrag der SPD-Fraktion vom 07.12.01 wird Einzelabstimmung gewünscht.

Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit beschließt einstimmig:

2. Eine wesentliche Zielsetzung ist die Belebung des Nordmarktes als öffentlicher Raum.


Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit beschließt bei zwei Gegenstimmen:

Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit beschließt einstimmig:

Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10.12.2001 wird abgelehnt.


Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig bei Stimment-haltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus, entsprechend der Empfehlung
des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit zu beschließen.


6.4 Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung im Gesundheitsamt
A Weiterentwicklung in der gesetzlichen Betreuung
B Bedarfsanpassung des Beratungsangebotes für Menschen mit Behinderung
und chronisch Kranke
C Anpassung der beabsichtigten Erhöhung der Zuwendungen an die freien
Verbände der Wohlfahrtspflege
(Drucksache Nr.: 01323-01)

Zust. StA 53

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgender gemeinsame Antrag der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion vom 09.11.2001 vor:

1. Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit erwartet von der Verwaltung, dass auch zukünftig eine Beratung im Sinne des § 126 Bundessozialhilfegesetz sichergestellt ist.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den anderen örtlichen Rehabili-tationsträgern ein Konzept für eine gemeinsame Servicestelle nach §§ 22 ff. SGB IX aller Rehabilitationsträger in Dortmund unter Federführung der Sozialverwaltung der Stadt Dortmund zu entwickeln und hierfür die finanziellen Fördermöglichkeiten zu prüfen.
3. In dem Konzept einer gemeinsamen Servicestelle sind die Beratungsstrukturen der dezentralen Sozialhilfe – und Jugendhilfedienste angemessen zu berücksichtigen. 6.5 Satzung zur vierten Änderung der Satzung der Stadt Dortmund über die Errichtung und Unterhaltung von Übergangsheimen für Spätaussiedler, ausländische Flüchtlinge und Wohnungslose mit Gebührenordnung
(Drucksache Nr.: 01819-01)

Zust. StA 50

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Satzung zur vierten Änderung der Satzung der Stadt Dortmund über die Errichtung und Unterhaltung von Übergangsheimen für Spätaussiedler, ausländische Flüchtlinge und Wohnungslose mit Gebührenordnung.



Zu Ziffer 7
-------------

Kultur, Sport, Freizeit

7.1 Wirtschaftsplan 2002 und Produkt- und Leistungsplanung für den Eigenbetrieb Kulturbetriebe Dortmund
(Drucksache Nr.: 01831-01)

Zust. StA 41

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Aus-schusses für Kultur, Sport und Freizeit vor:

Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, entsprechend dem Antrag der SPD-Fraktion vom 05.12.2001 folgenden Beschluss zu fassen:

Dem Wirtschaftsplan 2002 der Kulturbetriebe Dortmund ist auf Seite 24 die Entwicklung des Zuschussbedarfes für den Erfolgsplan zu entnehmen:




Demnach sind in

2002 2003 2004 2005

2 873 000,00 2 700 000,00 2 700 000,00 2 700 000,00

als Haushalts-Konsolidierungsbeiträge vorgesehen.

Im Vorschlag der Verwaltung für das HSK 2002 hingegen belaufen sich die Einsparziele von 2002 bis 2005 durchgängig auf 2,7 Mio. DM/pro Jahr (Seite 9 des Anhangs „Maßnahmen der Verwaltung zur Finanzzielerreichung“).

Die SPD-Fraktion bittet, diesen Widerspruch zu erläutern. Für den Fall, dass der zusätzliche Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 173 000,00 DM in 2002 mit der Schließung der Zweig-bibliothek Nord in Zusammenhang stehen sollte (liegt nahe, weil identische Summe), verwei-sen wir auf Seite 26 HSK, wo erläutert wird, dass diese Maßnahme bereits im Haushaltsplan-Entwurf für 2002 ff. berücksichtigt worden ist und somit in der Gesamteinsparsumme von
2,7 Mio. DM enthalten sein muss.

Der Ausschuss beschließt in diesem fall, den Wirtschaftsplan entsprechend zu korrigieren.


Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, unter Berücksichtigung des Antrages der SPD-Fraktion vom 04.12.2001, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, den Wirtschaftsplan 2002 (Anlage 1) für die Kultur-betriebe Dortmund, der sich zusammensetzt aus:

- dem Erfolgsplan 2002
- dem Vermögensplan 2002
- der Stellenübersicht
- der Finanzplanung
- der Entwicklung des Zuschussbedarfs für den Erfolgsplan
- den Teilwirtschaftsplänen der Geschäftsbereiche


Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit zu beschließen.







7.2 Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund Wirtschaftsplan 2002
(Drucksache Nr.: 01858-01)

Zust. StA 52

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Aus-schusses für Kultur, Sport und Freizeit vor:

Dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit lag folgender Antrag der SPD-Fraktion vom 04.12.2001 vor:

Den Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2002 ist auf Seite 3 zu entnehmen, dass die Umsetzung der „Entwicklungsplanung Hallenbäder“ zu einer Reduzierung des Personal-aufwandes im Jahr 2002 durch Einsparung von 21 Planstellen in Höhe von 831 200,00 Euro führen soll.

Der Ausschuss stellt fest, dass im beschlossenen Modell 3 der Entwicklungsplanung Hallen-bäder sehr wohl diese 21 Planstellen zur Einsparung vorgesehen sind, allerdings dafür ein Zeitraum von 3 Jahren beschrieben ist (vgl. Seite 12 Entwicklungsplanung Hallenbäder). Dies resultierte aus der Tatsache, dass der Personalabbau sozialverträglich geschehen soll und die Personalkosten lediglich in dem Umfang realisiert werden können, wie es gelingt, Mitarbeiter umzusetzen oder aufgrund vorhandener Altersstruktur in den vorzeitigen Ruhestand zu ver-setzen (Seite 17 Entwicklungsplanung Hallenbäder). Dies kann im Jahr 2002 nicht in vollem Umfang erreicht werden.

Um den Wirtschaftsplan der Sport- und Freizeitbetriebe nicht mit einem Verlustvortrag in 2002 zu belasten, beauftragt der Ausschuss deshalb die Verwaltung, gemeinsam mit der Kämmerei ein realistisches Einsparziel für den Wirtschaftsplan zu erarbeiten, das dem Ratsbeschluss vom 05.04.2001 zur „Entwicklungsplanung Hallenbäder“ entspricht.

Beschluss:

Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, unter Berücksichtigung des o. a. Antrages der SPD-Fraktion vom 04.12.2001, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund stimmt dem Wirtschaftsplan 2002 der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund gem. § 5 Abs. 1 Buchst. c) der Betriebssatzung zu und beauftragt den Kämmerer, die ausgewiesenen Zuschussbedarfe wie folgt kameral bereitzustellen:

E r f o l g s p l a n

- Finanzposition 5500 7150 0000
Zuschuss an den Eigenbetrieb Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund
- Betrag 13 066 500,00 Euro


V e r m ö g e n s p l a n

- Finanzposition 5500 9850 0001 1. Der Haupt- und Finanzausschuss stellt fest, dass durch das Bekannt werden möglicher weiterer Unregelmäßigkeiten beim Stadtsportbund eine stichprobenartige Überprüfung nicht ausreicht. Der Ausschuss beauftragt das Rechnungsprüfungsamt deshalb mit einer umfassenden und vollständigen Überprüfung der Geschäftsführung des Stadt-sportbundes.

2. Der Ausschuss sieht als weitere unumgängliche Konsequenz die Beendigung der Tätigkeit des jetzigen Hauptgeschäftsführers des Stadtsportbundes und fordert das Präsidium auf, die entsprechenden Schritte einzuleiten.

3. Der Haupt- und Finanzausschuss erwartet zukünftig eine vollständige Transparenz der finanziellen Transaktionen des Stadtsportbundes.

Nachdem Rm Schneckenburger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus) den Antrag ihrer Fraktion begründet hatte, erläuterte OB Dr. Langemeyer, dass das Rechnungsprü-fungsamt bereits von ihm mit der Prüfung der geleisteten städtischen Zuschüsse und ihre Verwendung durch den Stadtsportbund beauftragt worden sei. Hierbei handele es sich um
die einzigen Prüfgegenstände, die vom Rechnungsprüfungsamt untersucht werden dürften.

Neben der Rechnungsprüfung sei auch die Staatsanwaltschaft tätig geworden und habe damit automatisch die Federführung für das gesamte Verfahren. Die Ergebnisse der Prüfung sollten seines Erachtens zunächst abgewartet werden.


Dieser Auffassung schlossen sich auch Rm Monegel für die CDU-Fraktion und Rm Jörder für die SPD-Fraktion an.


Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus vom 13.12.2001 wurde mit den Stimmen der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion abgelehnt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus stimmte für den Antrag.


Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit zu beschließen.











7.3 Sanierung des Hallenbades in Dortmund-Aplerbeck (Drucksache Nr.: 01916-01)

Zust. StA Städt. Immobilienwirtschaft


Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Ausschreibung der Sanierung der Anlagetechnik im Rahmen eines Contracting-Verfahrens mit Investitionskosten von max. 1 300 000,00 DM.

Zu Ziffer 8
--------------

Schule

8.1 Zurückführung des Depandance-Standortes der Kautzky-Grundschule am "Werzenkamp" zum Hauptstandort "Kautzkystraße"
(Drucksache Nr.: 01665-01)

Zust. StA 40

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt beschließt, den Dependance-Standort der Kautsky-Grundschule am „Werzenkamp“ bis zum Ende des Schuljahres 2003/04 zum Hauptstandort „Kautskystraße“ zurückzuführen.












8.2 Erprobung alternativer Finanzierungsmodelle und Sondervorschläge in der Bauausführung
a) Ersatzbaumaßnahmen Hansa-Grundschule und Hangeney-Grundschule
b) Ganzheitliche Sanierung des Bert-Brecht-Gymnasiums/
Droste-Hülshoff-Realschule und des Gymnasiums
An der Schweizer Allee
(Drucksache Nr.: 01825-01)

Zust. StA Städt. Immobilienwirtschaft

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgende Empfehlung des Schulaus-schusses vor:

1. Die Ersatzbaumaßnahmen der Hansa-Grundschule und der Hangeney-Grundschule und die ganzheitliche Sanierung des Bert-Brecht-Gymnasiums/Droste-Hülshoff-Realschule und des Gymnasiums An der Schweizer Allee werden im Rahmen des alternativen Finan-zierungs-, Bauausführungs- und Baumanagementkonzeptes realisiert.

2. Die vorgenannten Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kommunalaufsichtsbehörde

3. Im Haushalt 2002 sind die externen Beratungskosten in Höhe von 50 000,00 DM aus dem Einzelplan 2 umzufinanzieren.
8.3 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Reinoldus-Schiller-Gymnasium
(Drucksache Nr.: 01935-01)

Zust. StA Städtische Immibilienwirtschaft

Rm Diekneite (SPD) wies daraufhin, dass zu den Tagesordnungspunkten 8.3, 8.4 und 8.5 jeweils die Empfehlung des Schulausschusses vorliege, die genannten Schulen in das Ge-samtkonzept der alternativen Schulfinanzierung einfließen zu lassen. Die Verwaltung habe eine traditionelle Finanzierung vorgesehen und dazu erklärt, nur unter Inkaufnahme von Zeitverzögerungen sollte davon abgewichen werden. Man schließe sich der Verwaltungs-meinung an, so dass die vorliegenden Empfehlungen gegenstandslos seien.


Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Durchführung der Investitionsmaßnahme:






Die Investitionsausgaben werden wie folgt finanziert:

Finanzposition
HJ 2002
HJ 2003
HJ 2004
2300 9409 0198
Haushaltssoll
2 045 168,00 Euro
4 499 369,00 Euro
2 351 942,65 Euro
Verpflichtungs- ermächtigung
4 499 369,00 Euro
2 351 942,65 Euro
0,00 Euro


8.4 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Schulgebäude der Hauptschule Aplerbeck und der
Albrecht-Dürer-Realschule
(Drucksache Nr.: 01936-01)

Zust. StA Städtische Immobilienwirtschaft

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Investitionsausgaben werden wie folgt finanziert:

Finanzposition
HJ 2002
HJ 2003
HJ 2004
2200 9409 0144
Haushaltssoll
664 679,00 Euro
2 658 718,00 Euro
0,00 Euro
Verpflichtungs- ermächtigung
2 658 718,00 Euro
0,00 Euro
0,00 Euro
2200 9411 0144
Haushaltssoll
3 834 689,00 Euro
0,00 Euro
0,00 Euro
Verpflichtungs- ermächtigung
0,00 Euro
0,00 Euro
0,00 Euro

Die Mittel sind im Haushaltsplan-Entwurf 2002 veranschlagt.


Finanzposition
HJ 2002
HJ 2003
HJ 2004
2150 9409 0169
Haushaltssoll
1 533 876,00 Euro
0,00 Euro
0,00 Euro
Verpflichtungs- ermächtigung
0,00 Euro
0,00 Euro
0,00 Euro


8.5 Substanzsicherung und Schadstoffsanierung
hier: Heisenberg-Gymnasium
(Drucksache Nr.: 01937-01)

Zust. StA Städtische Immobilienwirtschaft

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Investitionsausgaben werden wie folgt finanziert:

Finanzposition
HJ 2002
HJ 2003
HJ 2004
2300 9409 0192
Haushaltssoll
1 687 263,00 Euro
4 601 627,00 Euro
2 702 177,59 Euro
Verpflichtungs- ermächtigung
4 601 627,00 Euro
2 702 177,59 Euro
0,00 Euro





Index
Betrag
Zusatzbudget Bewirtschaftung
KGr. 400 Instandsetzungsarbeiten
128 000,00 DM
Zusatzbudget Finanzierung
Zinsen (anfänglich)
957 500,00 DM
Tilgung (anfänglich)
362 000,00 DM
Gegenfinanzierung


8.6 Mittagsverpflegung für die Max-Wittmann-Schule (Schule für Geistigbehinderte)
hier: Neuregelung der Elternbeteiligung
(Drucksache Nr.: 01753-01)

Zust. StA 40

Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses lag folgender Antrag der CDU-Fraktion vom 13.12.2001 vor:

Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung, ein Konzept für eine einheitliche Mittagsverpflegung an allen Dortmunder Schulen mit Ganztagesbetreuung zu entwickeln.

Dabei soll das Konzept eine klare Leistungsdefinition bezüglich Art und Umfang der Mittagsverpflegung enthalten. Die Leistung soll ausgeschrieben und vergeben werden.

Die Kostenübernahme soll durch die Eltern erfolgen und für alle Schulen einheitlich geregelt werden. Bei der Erhebung des Kostenbeitrages soll die Zahl der unterhaltspflichtigen Kinder sowie die Sozialhilfebedürftigkeit Berücksichtigung finden.


Nachdem Rm Reppin (CDU) den Antrag seiner Fraktion begründet hatte, erklärte
Rm Diekneite (SPD), dass die Regelungen über die Mittagsverpflegung in der Selbstständigkeit und Verantwortung der Schulen bleiben sollten und auch weiterhin
private Initiativen sowie eine dezentrale Vergabe möglich sein müssten.


StR Pogadl führte aus, er verstehe einen einheitlichen Konzeptvorschlag so, dass die Verwaltung strukturelle Rahmenbedingungen, wie beispielsweise das Vorhalten einer Infrastruktur, gewährleiste. Im Einzelfall müssten Entscheidungen Sache der jeweiligen Schule bleiben.


Rm Schneckenburger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus) machte deutlich, dass auch sie eine einheitliche Regelung für alle Schulen für nicht angemessen halte.

Rm Reppin (CDU) erläuterte, dass es an den einzelnen Schulen eine sehr unterschiedliche Kostensituation und damit verbunden auch unterschiedlich hohe städtische Zuschussbedarfe gebe. Hier sollte z. B. durch entsprechende Eigenanteile der Eltern eine Vereinheitlichung der Kosten angestrebt werden. Gegen unterschiedliche Regelungen an den einzelnen Schulen, beispielsweise aufgrund von besonderen Elterninitiativen, sei nichts einzuwenden.
Der Haupt- und Finanzausschuss überweist den Antrag der CDU-Fraktion vom 13.12.2001 zuständigkeitshalber an den Schulausschuss.

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, die Vorlage abzulehnen.



Zu Ziffer 9
--------------

Kinder und Jugend

- keine Vorlagen -


Zu Ziffer 10
---------------

Finanzen und Liegenschaften

10.1 Mehrausgaben, die der Stadtkämmerer gem. § 82 Abs. 1 Satz 3 GO NW für das
3. Quartal des Haushaltsjahres 2001 bewilligt hat
(Drucksache Nr.: 01845-01)

Zust. StA 20

Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt gem. § 82 Abs. 1 Satz 3 GO NW und § 84 Abs. 1
GO NW Kenntnis von

a) den bewilligten Mehrausgaben für das 3. Quartal des Haushaltsjahres 2001 in Höhe von 20 984 325,38 DM
b) den im 3. Quartal des Haushaltsjahres 2001 bewilligten Verpflichtungs-ermächtigungen in Höhe von 4 953 000,00 DM.

10.2 Wirtschaftsplan des Dortmunder Systemhauses, Eigenbetrieb der
Stadt Dortmund, für das Wirtschaftsjahr 2002
(Drucksache Nr.: 01927-01)

Zust. StA 10/Sys

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Wirtschaftsplan des Dortmunder Systemhauses, Eigenbetrieb der Stadt Dortmund, für das Wirtschaftsjahr 2002.




Die Verwaltung wird ermächtigt, einen Kredit in Höhe von 3 700 000,00 Euro zur Finanzierung der Investitionen des Dortmunder Systemhauses entsprechend dem
Vermögensplan 2002 aufzunehmen. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird auf
2 000 000,00 Euro festgesetzt.


10.3 Kapitalerhöhung bei der Entsorgung Dortmund GmbH zum 02.01.2002 und
Umstellung auf den Euro
(Drucksache Nr.: 01999-01)

Zust. StA 20

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund ermächtigt den Vertreter der Stadt Dortmund in der Gesell-schafterversammlung der Entsorgung Dortmund GmbH

1. die Umstellung des Stammkapitals von DM auf EURO und eine Erhöhung des Stamm-kapitals zum 02.01.2002 von dann 25 564 594,06 Euro auf 36 000 000,00 Euro zu be-schließen 2. alle Erklärungen abzugeben, die erforderlich oder zweckmäßig sind im Zusammenhang mit der Übernahme der erhöhten Stammeinlage, der Satzungsänderung und einer even-tuellen Zusammenlegung der Geschäftsanteile.


10.4 Deponie-Sondervermögen, Halbjahresbericht erstes Halbjahr 2001 und Änderung des Wirtschaftsplanes 2002
(Drucksache Nr.: 01951-01)

Zust. StA 20

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Haupt- und Finanzausschuss nimmt den Bericht über die Entwicklung des Deponie-sondervermögens im ersten Halbjahr 2001 zur Kenntnis und beschließt die Änderung des Wirtschaftsplanes 2001 wie in der Vorlage dargestellt.


10.5 Übertragung von Stammkapitaleinlagen an der DOGEWO GmbH auf die DSW AG
(Drucksache Nr.: 01957-01)

Zust. StA 20

Die Vorlage wurde zu Beginn der Sitzung von der öffentlichen Tagesordnung abgesetzt und soll im nichtöffentlichen Sitzungsteil behandelt werden.








10.6 Erwerb eines Geschäftsanteils in Höhe von 42 % an der VEW MVA Hamm Holding GmbH durch die Entsorgung Dortmund GmbH
(Drucksache Nr.: 02029-01)

Zust. StA 20

Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rathaus, folgenden Beschluss zu fassen:


Zu Ziffer 11
---------------

Personal, Bürgerdienste, Öffentliche Ordnung

11.1 Verlängerung der allgemeinen Ladenöffnungszeiten aus Anlass von Veranstaltungen in der Dortmunder Innenstadt am 05.01.2002 und 04.05.2002
(Drucksache Nr.: 01816-01)

Zust. StA 32


05.01.2002 Euro Music City 16.00 – 18.00 Uhr
04.05.2002 Dortmunder Bigband Festival 16.00 - 18.00 Uhr


11.2 Brandschutzbedarfsplan 2001
(Drucksache Nr.: 01483-01)

Zust. StA 32







11.3 Marketingkonzept zur Gewinnung von qualifizierten Nachwuchskräften




Die öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde um 18.00 Uhr von OB Dr. Langemeyer beendet.






D r . L a n g e m e y e r G i e s e
Oberbürgermeister Ratsmitglied






Der Oberbürgermeister

In Vertretung






M i k s c h W e b e r
Bürgermeister Schriftführer


© Stadt Dortmund© Dortmunder Systemhaus