N i e d e r s c h r i f t
über die 30. Sitzung des Beirates bei der unteren Landschaftsbehörde,
am 17.09.2003
Saal Hanse, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
Öffentliche Sitzung:
Sitzungsdauer: 15:00 - 19:45 Uhr
Anwesend sind:
1. Stimmberechtigte Mitglieder:
Walter Bernatzki (LNU)
Dieter Büscher (NABU)
Dirk Gährken (BUND)
Georg Kaleck (LNU)
Gerd Hirschbeck (Fischereiverband NRW)
Reinhold Neugebauer (NABU)
Heinz Neuhoff (Landesverband Gartenbau))
Thomas Quittek (BUND)
Wolfgang Sobotta (Kreisimkerverein)
Reinhold Zühlke (Landesjagdverband NRW)
Manfred Budde (Westf.-Lippischer Landwirtschaftsverband)
2. Mitglieder ohne Stimmrecht:
Helmut Bunkus (NABU)
Lothar Hahn (LNU)
Peter Halbsguth (LNU)
Günter Hammacher (Kreisimkerverein)
Norbert Toppmöller (Landesverband Gartenbau)
3. Verwaltung:
Dr. Grote (Umweltamt)
Herr Höing (Umweltamt)
Dr. Marks (Umweltamt)
Herr Diedrich (Umweltamt)
4. Gäste:
Herr Schilling (EDG)
Herr Schnabel (Planungsamt)
Frau Schmitz (Planungsamt)
Herr Fisyk (Forstamt Schwerte)
zu TOP 1.2
Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW
Herr Quittek wies auf das Mitwirkungsverbot gemäß §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW hin.
zu TOP 1.3
Feststellung der Tagesordnung
Die Tagesordnung wurde in der vorliegenden Form genehmigt.
zu TOP 1.4
Genehmigung der Niederschrift über die 29. Sitzung des Beirates
Die Niederschrift der 29. Sitzung des Beirates bei der unteren Landschaftsbehörde am 25.06.03
wurde einstimmig genehmigt.
zu TOP 2.1
Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes für das Stadtgebiet
Dortmund
I. Entscheidung über das Ergebnis
- der vorgezogenen Bürgerbeteiligung,
- Beteiligung der Träger öffentlicher Belange,
- nachbargemeindliche Abstimmung
II. Offenlegungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 04633-03) ![]()
Herr Schnabel und Frau Schmitz erläutern den momentanen Stand des Flächennutzungsplanverfahrens. Herr Quittek stellt anhand des Beschlussentwurfs die einzelnen Änderungen des Entwurfs gegenüber dem FNP-Zielkonzept vor. Nach eingehender Diskussion beschließt der Beirat einstimmig folgenden Text:
Der Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund, den FNP-Entwurf offen zu legen und im weiteren Verfahren die in der Stellungnahme zum FNP-Zielkonzept von 18.12.2002 nicht bzw. nur teilweise berücksichtigten Bedenken und Anregungen (Anlage 1) zu beachten.
Die von der Verwaltung in den Entwurf neu aufgenommenen bzw. ergänzten Darstellungen von Wohnbauflächen, Gewerbe- und Sondergebieten hat der Beirat einer ökologischen Bewertung unterzogen (Anlage 2), die bei den weiteren Beratungen zu beachten sind.
Die auf der Grundlage städtischer Gutachten als bedenklich eingestuften Bauflächen sind im weiteren Verfahren aus dem FNP herauszunehmen. Sollte dies aufgrund des Vorliegens eines B-Plan-Aufstellungsbeschlusses schwierig sein, müssen diese Flächen (insbesondere nördlich Wickede) vollständig in die Liste der nachrangig zu realisierenden Bauflächen aufgenommen werden.
Der Beirat begrüßt die Rücknahme der von ihm im Flächennutzungsplan-Zielkonzept als bedenklich eingestuften Darstellungen (z.B. Wohnbauflächen Tulpenstraße, Brechten-Ost, Schulte Mäter sowie von Straßenprojekten wie Uni-Südtangente und Südostumgehung Aplerbeck). Gleichzeitig bedauert er, dass der Entwurf zur Offenlegung weiterhin ökologisch bedenkliche Flächen enthält (z.B. Wickede-West, Grevel-Ost, OW IIIa), ja sogar neue ausweist (z.B. Wohnbauflächen Kniepacker am Rahmer Wald und Reinwardstraße nördlich des NSG „Sanderoth“). Die Mehrzahl der vom Beirat als ökologisch kritisch gesehenen Wohnbauflächen sind nach wie vor im FNP-Entwurf enthalten (Anlage 1).
Nicht nachvollziehbar ist dies insbesondere deshalb, weil im Entwurf gegenüber dem Zielkonzept die Wohnbauflächendarstellung insgesamt von 990 ha auf 694 ha reduziert wurde und somit die Chance bestanden hätte, ohne Einschränkung des Angebots auf die besonders kritischen Wohnbauflächen (63 ha in Landschaftsschutzgebieten) zu verzichten.
Im Entwurf zur Offenlegung finden sich immer noch 48 ha Wohnbauflächen in Landschaftsschutzgebieten. Zwar wurden 26 ha aus dem Zielkonzept reduziert, gleichzeitig aber 14 ha neu aufgenommen. Aus den Abwägungsergebnissen ist hierfür keine nachvollziehbare Begründung zu erkennen.
Besonders auffällig ist die Anzahl der Wohnbauflächen im Stadtbezirk Brackel. Bis auf den Wegfall der Fläche Brackel-Ost und einer kleinen Reduzierung im Bereich Bienenstraße (Asseln) sind die Anregungen des Beirates unberücksichtigt geblieben. Dabei hätte die Chance bestanden, die Fläche Wickede-West und –Nord sowie Ostenschleifweg zu reduzieren, da der Offenlegungsentwurf zusätzliche Wohnbauflächen am Brackeler Hellweg (ehemaliges Coop-Gelände) und Asseln-Süd vorsieht. In der Summe hat so der Stadtbezirk Brackel von der Gesamtreduzierung im Stadtgebiet nicht profitiert.
Ebenfalls enttäuschend ist die trotz öffentlicher Zusagen nur geringfügig stattgefundene Reduzierung der Wohnflächendarstellung rund um Grevel. Der Stadtbezirk Scharnhorst hat nur vermeintlich durch die Reduzierung von Schulte-Mäter ökologisch profitiert. Die Neuaufnahme der Wohnbaufläche „Reinwardstraße“ und starke Erweiterung „In der Dahlwiese“ ist in keiner Weise akzeptabel. Auf der Fläche „Schulte-Mäter Nord“ soll nun im Grünzug eine bedenkliche Kleingartenanlage entstehen.
| Bezeichnung | Stadtbezirk |
| Wohnbebauung Tulpenstraße Süd | Ap |
| WB Berghofer Straße | Ap |
| WB Fresienstraße | Ap |
| WB Brackel-Ost | Br |
| WB nördlich Buddenacker | Br |
| WB Briefsweg | Br |
| WB Tidemannweg (Bittermark) | Ho |
| WB Phoenix – Faßstraße | Hö |
| WB Aufm Plätzchen | Hö |
| WB An der Palmweide 2 (beide Seiten) | Hom |
| WB Schulte Mäter Nord | Scha |
| WB Schulte Mäter Süd | Scha |
| WB Grevel Süd | Scha |
| Technologiepark südlich S-Bahn | Hom |
| Ardeystraße Haus der Handwerksförderung | Hom |
| Technologiepark westlich Hauert / südlich Brennaborstraße | Lü |
| Metrorapid |
| Weiterbau Uni-Südtangente |
| Südostumgehung Aplerbeck |
| Stadtbahn Grevel – Lanstrop |
| Aufforstung nördl. Greveler Straße |
| Aufforstung Wickeder Ostholz / Alte Märsch |
| Aufforstung südl. Baukamp (Scharnhorst) |
| Landschaftspark Mengede |
| Parkanlage Mordfeld (Kirchlinde) |
| Parkanlage südl. Asseln |
| Parkanlage Am Rüpingsbach (Barop) |
| Parkanlage Schneiderstraße (Hombruch) |
| Parkanlage Kobbendelle (Hombruch) |
| Bezeichnung | Stadtbezirk | Anmerkungen |
| WB Selzerstraße | Ap | Lohbachtal wird freigehalten |
| Wohnbebauung Tulpenstraße Nord | Ap | reduziert auf 45 Wohneinheiten |
| WB Bienenstraße | Br | etwas reduziert im Westen |
| WB Napier (Alter Flughafen) | Br | tlw. Umwandlung in Freizeitdarstellung |
| WB nördl. Wohnpark Wickede | Br | etwas reduziert im Norden |
| WB Brechten-Ost | Ev | reduziert um Fläche östlich Brechtener Straße |
| WB nördlich Overgünne | Hö | wertvolle Bereiche werden im B-Plan-Verfahren gesichert |
| WB nördlich Papenkamp/östl. Kebbestr. | Hö | WB-Darstellung auf Bestand beschränkt |
| WB westl. Preinstr./ südl. Wellinghofer Amtsstraße | Hö | etwas reduziert |
| WB Am Kramberg | Hom | etwas reduziert |
| WB Gotthelfstraße / nördl. Schneiderstraße | Hom | im Norden etwas reduziert |
| WB Kaiser Friedrich / Am Rüggen | Hom | etwas reduziert |
| WB nördlich Heideblick | Hom | etwas reduziert im Osten |
| WB Rhader Weg | Lü | reduziert um LSG-Fläche im Süden |
| WB Schaphusstraße | Mg | Freiraum zur Emscher wird frei gehalten |
| WB Am Burhag (Lanstrop Ost) | Scha | reduziert |
| WB Grevel Südost | Scha | Dorfgebiet etwas reduziert |
| GE Gut Schorlemer | Br | tlw. Darstellung als Grünfläche |
| Gewerbegebiet Asseln-Süd | Br | tlw. Darstellung als Grünfläche |
| SO Hotelfachschule | Hom | Verlagerung nördl. Rombergstraße |
| SO Medizinisches Dienstleistungszentrum | Hom | Konkret. im Gutachterverfahren |
| SO Universität zw. B 1 und Emil-Figge-Str. | Hom | etwas reduziert im Osten |
| Freizeitgewerbe Schwieringhausen | Mg | reduziert auf 28 ha |
| Aufforstung A2 Kreuz DO-Nordost | Ev | Freihalten Süggelbach |
| Aufforstung Deponie Nordost | Ev | Sicherung der wertv. Feuchtbereich |
| Aufforstung Holzkamp | Ev | tlw. Offenland |
| Aufforstung Kemminghausen | Ev | tlw. Offenland |
| Kleingartenanlage Krummer Peter | Hö | tlw. Grünzone |
| Aufforstung Institut für Spektrochemie | Hom | Fläche in der Mitte wird freigehalten |
| Kleingartenanlage Im Loh | Hu | tlw. Grünfläche naturnahe Entw. |
| Aufforstung BAB-Kreuz Marten | Lü | tlw. Grünfl. naturn. Entwicklung |
| Aufforstung Schwieringhausen | Mg | tlw. Landwirtschaft |
| Aufforstung Alte Körne | Scha | tlw. Grünfl. naturn. Entwicklung |
| Aufforstung Hafer Vöhde/ Mahlbach | Scha | reduziert auf Streifen an A2 |
| Grünanlage Tulpenstraße | Ap |
| Grünanlage Grüniningsweg | Br |
| Grünanlage Halde Schleswig | Br |
| Grünanlage Silberhecke TSC Hansa | Hö |
| Grünanlage Wulfsiepen | Hö |
| Grünverb. Westfalenhütte | InN |
| Grünanlage Güterbahnhof Ost | InO |
| Parkanlage Dellwig | Lü |
| WB Apolloweg | Ap |
| WB Bedastraße | Ap |
| WB Berghofer Mark, Höchstener Str. West | Ap |
| WB Dachsweg | Ap |
| WB Gruelsiepenstraße | Ap |
| WB Ortskern Schüren | Ap |
| WB Schöner Pfad | Ap |
| WB Sterie | Ap |
| WB Teigelbrand | Ap |
| WB westl. Schürener Straße | Ap |
| WB Zeche Freibergstraße | Ap |
| Wohnbebauung Am Kapellenufer | Ap |
| WB Brackeler Hellweg | Br |
| WB Kahle Hege | Br |
| WB Ostenschleifweg | Br |
| WB Sportplatz Bremmenstraße | Br |
| WB westl. Asselburgstraße | Br |
| WB Wickede West | Br |
| WB Brechtener Heide | Ev |
| WB Hessische Straße | Ev |
| WB Auf dem Wüstenhofe | Hö |
| WB Benninghofer Str. Ost | Hö |
| WB nördlich In der Heide | Hö |
| WB nördlich Sommerbergweg | Hö |
| WB westl. Am Heisterbach | Hö |
| WB An der Fillkuhle | Hom |
| WB Bergfeld | Hom |
| WB nördlich Heideblick | Hom |
| WB nordwestl. Hagener Straße | Hom |
| WB Seilbahnweg | Hom |
| WB Kirchlinde Nord | Hu |
| WB Semerteichstraße | In0 |
| WB Auf dem Toren | Lü |
| WB In der Schmechting (Crengeldanzgraben) | Lü |
| WB Kaubohmstraße | Lü |
| WB östlich Oerfeld | Lü |
| WB Steinsweg | Lü |
| WB Am Oestricher Bruch | Mg |
| WB südlich Mergelkuhle | Mg |
| WB Vogelsiedlung | Mg |
| WB westl. Odemsloh | Mg |
| WB Grevel - Am Brandhof | Scha |
| WB Grevel östlich Am Brandhof | Scha |
| WB Grevel West | Scha |
| WB Grevel-Ost | Scha |
| WB Niederbecker Vöhde | Scha |
| WB Tiewinkel / passstrasse | Scha |
| SO Gartencenter Sölde | Ap |
| SO Schleefstraße | Ap |
| GE Buddenacker – Neuasseln | Br |
| GE REWE-Erweiterung | Br |
| GE Burgholzstraße | InN |
| Schulzentrum Hallerey | InW |
| TECH: Sorbenweg/Brennaborstraße | Lü |
| Windenenergieanlagen Im Siesack | Mg |
| Verbindung Gottesacker - Marsbruchstraße | Ap |
| L 663 n (OW IIIa) | Br |
| Gewerbestraße zw. Weidenstr. und Lütge Heidestr. | Ev |
| Verlängerte Kohlensiepenstraße | Hö |
| Stadtbahnverlängerung Kirchlinde / Böv. | Hu/Lü |
| Semerteichstraße | InO |
| Neubau Stadtbahnstrecke über Gartenstadt nach Schüren | InO/Ap |
| P+R-Platz Uni | Lü |
| S 4 | Lü |
| Ausbau der S-Bahn Dortmund-Hamm | Scha |
| DKA Sölde | Ap |
| DKA südl. Stadtkrone Ost | Ap |
| DKA An der Asselburg | Br |
| DKA Pleckenbrink 3. Bauabschnitt | Br |
| DKA Gretelweg | Ev |
| DKA Stockumer Str. (verlegte Ardeyblick) | Hom |
| DKA Rahmer Wald | Hu |
| DKA Wideybachtal | Lü |
| DKA Westholz / Dahlwiese | Scha |
| Aufforstung südl. Wickeder Holz | Br |
| Aufforstung nördl. Westfalenhütte | Ev InN |
| Aufforstung Bolmke | Hom |
| Aufforstung Deponie Deusen | Hu |
| Aufforstung Somborn | Lü |
| Aufforstung Kurler Str. | Scha |
| Aufforstung südlich A 2 | Scha |
| Grünanlage Sterie | Ap |
| Parkanlage Stadtgärtnerei | Br |
| Grünanlage Am Zechenbahnhof | Ev |
| Grünanlage Hessische Straße | Ev |
| Grünanlage Phoenix West | Hö |
| Grünanlage Phoenix-Ost (breitere Emscheraue) | Hö |
| Grünanlage Gotthelfstr. / Hagener Str. | Hom |
| Grünanlage Löttringhausen | Hom |
| Grünanlage Kniepacker | Hu |
| Kanalpark Deusen | Hu |
| Parkanlage Crengeldanzgraben | Lü |
| Parkanlage Dönnstr. | Mg |
| Parkanlage Volksgarten Mengede | Mg |
| Grünanlage Schulte Mäter | Scha |
| Grünanlage Westholz | Scha |
| Stadtbezirk | Bezeichnung | LP | UQZ | UP | Bew | Bedenken und Anregungen, Anmerkungen |
| Ap | WB Am Rosenplätzchen (ehem. Firma Schade) | - | FT 2.9 FT 3.12 FT 7.10 | X | -(+) | FNP-Zielkonzept: Grünfläche mit naturnaher Entwicklung. FNP-Entwurf: Wohnen. Verzicht. Beibehaltung der Darstellung Grünfläche wegen Vernetzungsfunktion Schürener Feld – Phoenix-Ost. UQZ: Verbesserung der Zugänglichkeit des Freiraumes. Erhöhung des Grünvolumens. Verknüpfung der siedlungsbezogenen öffentlichen Grünflächen mit dem landschaftsorientierten Freiraum. UP: Grünzug freihalten. Entwicklung und Aufwertung von Verbundkorridoren. Beirat: ggf. akzeptabel, wenn andere ökologisch kritische WB (z.B. WIckede-West) zurückgenommen werden. |
| Br | WB Wickede-West (2 Erweiterungen) | LSG LB | TR 4 FT 3.10 | X | -- | Verzicht (auch) auf die Erweiterung. UQZ: Ausschluss weiterer baul. Entwicklung u. Flächenversiegelung. UP: Erholungsraum |
| Br | WB Stadtgärtnerei (Erweiterung nach Osten) | - | FT 2.5 | -- | Verzicht (auch) auf 3. Bauabschnitt Wichtiger Biotopverbund zw. Hauptfriedhof und Halde Schleswig. UQZ: Ausschluss weiterer Flächenversiegelung. | |
| Br | WB Asseln-Süd (ehem. Pohlschröder | - | + | |||
| Br | WB östl. Baedeckerstr und östl. Gudrunstraße | LSG | TR 4 FT 3.10 | X | -- | Verzicht. Randbereich des geplanten Naturschutzgebietes "Wickeder Ostholz". UQZ: Festschreibung des derzeitigen Siedlungsrandes. Verknüpfung der siedlungsbezogenen öffentlichen Grünflächen mit dem landschaftsorientierten Freiraum. UP: Entwicklung und Aufwertung von Verbundkorridoren. |
| Br | WB Brackeler Hellweg (Coop) | - | + (-) | Akzeptabel, wenn an anderer Stelle (z.B. Wickede-West) Wohnbebauung zurückgenommen wird. | ||
| Ev | WB Im Siepen (Erweiterung) | LSG | - | - | Verzicht (auch) auf die Erweiterung. Nähe zum überörtlichen Grünzug an der Stadtgrenze | |
| Ev | WB Evinger Straße / Winterkampweg | - | FT 6.4 FT 8.2 | -- | Verzicht. Nähe zum geschützten Landschaftsbestandteils "Biotop Winterkampweg". Ergänzungslebensraum für Amphibien des Biotops. UQZ: Erhalt schutzwürdiger Biotope für den Biotop- und Artenschutz. Ausschluss jeglicher weiterer baulicher Entwicklung. Erhöhung des Anteils an Flächen mit naturnaher Entwicklung | |
| Ev | WB Deutsche Str. / Oberevinger Str. (Erweiterung) | - | + | |||
| Hom | WB Eichlinghofen-West (östl. Winkelsweg) | - | TR 7 | X | -- | Verzicht (auch) auf die Erweiterung. Freiraummosaik. LSG. UQZ: Ausschluss weiterer baul. Entwicklung |
| Hom | WB Berchumweg | - | X | +- | Erhalt des Baumbestandes im nördlichen Bereich. UP: Schutzwürdige Böden | |
| Hom | WB südlich Persebeck (westl. Am Kämpen) | LSG | -- | Verzicht. Grünzug am Stadtrand | ||
| Hom | WB Westl. Luisenglück (Hoesch Röhrenwerke) | - | + | |||
| Hom | WB Am Surck (Sportplatz TuS Barop) | - | +(-) | nur akzeptabel, wenn nicht im Freiraum ein Ersatzsportplatz ausgewiesen wird. | ||
| Hö | WB westlich Wellinghofer Str. | - | FT 2.12 FT 3.18 | X | +- | nur Fläche der Feuerwache und angrenzende nach Norden bebauen. Südlich anschließende Grünfläche mit Sträuchern und extensiver Wiese erhalten. UQZ: Ausschluss weiterer Flächenversiegelung. Ehralt vorhandener Grünflächen. Festschreibung des derzeitigen Siedlungsrandes. UP: Entwicklung und Aufwertung von Verbundkorridoren. Grünzug freihalten. |
| Hö | WB Sportplatz Höchsten | - | + | |||
| Hu | WB Jungferntal – Kniepacker Hu 123 (vormals K09 Kleingartenanlage Rahmer Wald) | - | TR 8 FT 2.24 FT 4.17 | X | -- | Verzicht. Freihalten einer Pufferzone zum Rahmer Wald. UQZ: Ausschluss weiterer Flächenversiegelung UP: Grünzug freihalten |
| Hu | WB Deuser Wiesen (südwestl. Ährenweg | LSG | TR 5 FT 2.27 FT 7.27 | X | -- | Verzicht. Wichtige Ergänzungsfläche für die Randzone der Emscherrenaturierung. UQZ: Ausschluss weiterer baulicher Entwicklung. Erhalt vorhandener Grünflächen. UP: Schutzwürdige naturnahe Böden |
| InÖ | WB Sckellstraße | - | + | |||
| Lü | WB südl. Volksgartenstraße | - | + | |||
| Mg | WB nördl. Bahnhof Mengede | - | + | |||
| Mg | WB Haus Mengede | - | + | |||
| Sh | WB Dörnenstraße (Kirchderne) | - | + | |||
| Sh | WB Reinwardstraße | LSG | -- | Verzicht. Strukturreicher Siedlungsrand in der Nähe des geplanten Naturschutzgebietes "Sanderroth". Schädigung der Vernetzung | ||
| Sh | WB In der Dahlwiese | tlw. LSG | TR 3 FT 2.3 FT 3.8 FT 7.8 | -- | Verzicht (bis auf eine Bautiefe entlang der Straße Westheck). Einengung des Grünzuges von den Rückhaltebecken über Dahlwiesenbach, Buschei, NSG Alte Körne. Überschwemmungszone. Vorschlag: Natürliche Entwicklung. UP: Grünzug freihalten. Verbundkorridor. | |
| Sh | WB Büttnerstraße | - | + | |||
| Sh | WB Husener Str. Parkplatz | - | +- | möglicherweise von botanischer Bedeutung. Vor Bauplanung Bestandsaufnahme und ggf. Anpassung der Planung | ||
| Sh | WB Möllenacker (Derne) | - | + |
| Stadtbezirk | Bezeichnung | LP | UQZ | UP | Bew | Bedenken und Anregungen, Anmerkungen |
| Mg | Gewerbegebiet Minister Achenbach | - | FT 6.13 | X | -- | Verzicht. Wichtige Ergänzungsfläche zum NSG Groppenbruch. Einziger Brutplatz des Neuntöters (Rote-Liste) in DO. Regionaler Grünzug. UQZ: Erhalt schutzwürdiger Bereiche für den Biotop- und Artenschutz. Integration in das Biotopverbundsystem |
| Hu | Gewerbegebiet nördlich ehem. Kokerei Hansa (östl. L 609n südl. Zechenbahn) | LSG | FT 5.22 | X | - | Verzicht. Einengung des Freiraumzuges zwischen ehem. Kokerei Hansa und ehem. Deponie Huckarde |
| Stadtbezirk | Bezeichnung | LP | UQZ | UP | Bew | Bedenken und Anregungen, Anmerkungen |
| Lü | Sondergebiet Im weißen Feld (Technoparkausdehnung nach Westen) | LSG | + | aber: dort festgesetzte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen verlagern (z.B. Stützung des Landschaftsparks Rahmkebach durch Aufwertung der Fläche südlich S-Bahn und Rückbau der Uni-Südtangente) | ||
| Hö |
| - | TR 5 FT 6.8 FT 9.4 | -- | Verzicht auf nördl. Bebauungsinseln. Fläche zwischen Emscher und Werksbahntrasse ist ein Kreuzkrötenbiotop und Vernetzungsbereich. UQZ: Erhalt schutzwürdiger Biotope. Bahndämme und –begleitflächen als Biotopverbundelemente. |
| Stadtbezirk | Bezeichnung | LP | UQZ | UP | Bew | Bedenken und Anregungen, Anmerkungen |
| Hu | DKA Wischlinger Weg (vormals Rahmer Wald) | - | TR 8 FT 2.24 FT 4.17 | X | - | Verzicht (auch) auf verlagerten Standort. Freihalten einer Pufferzone zum Rahmer Wald. UQZ: Ausschluss weiterer Flächenversiegelung. UP: Grünzug freihalten |
| Sh | DKA Baukamp | LSG | FT 2.2 FT 3.7 FT 7.7 | X | - | Verzicht. Biotopvernetzungsbereich vom "Kirchderner Wäldchen" bis zum "Sanderoth-Wäldchen". UQZ: Ausschluss weiterer Flächenversiegelung. Festschreibung des derzeitigen Siedlungsrandes. UP: Grünzug freihalten |
| Br | DKA Stemmering | - | + |
zu TOP 3.1
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ap 200 - Apolloweg - Drucksache-Nr. 04443-03
Beschluss der Bezirksvertretung Aplerbeck zu den Ausgleichsflächen
(Kenntnisnahme)
Der Beirat nimmt den Beschluss der Bezirksvertretung Aplerbeck zur Kenntnis.
zu TOP 3.2
Bebauungsplan Lü 159 n - Drei Morgen Nord - (gleichzeitig tlw. Änderung des Bebauungsplanes Lü 157)
hier: I. Aufstellungsbeschluss (Neuaufstellung) nach § 2 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 4 BauGB;
II. Beschluss zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Bauleitplanung
(Drucksache Nr.: 04782-03) ![]()
Der Beirat nimmt die beabsichtigte Aufstellung des Bebauungsplanes Lü 159n – Drei Morgen Nord – zur Kenntnis und fasst einstimmig folgenden ergänzenden Beschluss:
Der Beirat lehnt die Ausdehnung der Firma microParts in den Landschaftspark Meilengraben wegen des Eingriffs in einen geschützten Landschaftsbestandteil ab.
Der Landschaftspark Meilengraben wurde seinerzeit neben dem Landschaftspark Rahmkebach als Ausgleichsraum für die diversen Ausdehnungen des Technologieparks festgesetzt und mit Landesmitteln gefördert. Betrachtet man die Erweiterungen des Technologieparks und der Universität der letzten 15 Jahre, so gehen diese schon bisher weit über die im Bereichsplanungskonzept Universität und Umland festgelegten Baugrenzen hinaus. Das Zielkonzept 2000 mit den beiden Landschaftsparks und dem Rückbau der Uni-Südtangente war Grundlage für die Förderung durch das Land. Der Rückbau ist bis heute nicht realisiert.
Im Rahmen der Erörterungen zum neuen Gebietsentwicklungsplan (GEP) wurde ausführlich über die Darstellung von Gewerbe und Industrie im Universitätsbereich diskutiert. Der vom Regionalrat am 28.7.2003 verabschiedete GEP sieht eine Ausdehnung des Technoparks im Bereich "Im weißen Feld" unter Verzicht auf eine Darstellung südlich der S-Bahn vor. Eine in der Abschlusserörterung Anfang April 2003 diskutierte Ausdehnung in den Bereich Meilengraben wurde wegen des mit Landesmitteln geförderten Schutzgebietes verworfen. Dieser Bereich wird weiter als Regionaler Grünzug und Bereich zum Schutz der Landschaft und Erholung dargestellt.
Unabhängig von seiner grundsätzlichen Ablehnung fordert der Beirat eine Umweltverträglichkeitsprüfung sowie folgende Vermeidungs-, Verminderungs- und Kompensationsmaßnahmen bei Realisierung des Vorhabens:
- Es ist eine vergleichbare gewerbliche Darstellung aus dem GEP und dem FNP-Entwurf herauszunehmen.
- Der Rückbau der Uni-Südtangente ist - wie im Bereichsplanungskonzept gefordert – endlich zu realisieren.
- Ausgleichsmaßnahmen sind südlich der S-Bahn zur Stützung des Landschaftsparks Rahmkebach vorzunehmen. Eine Verknüpfung der beiden Landschaftsparks ist anzustreben.
- Auf den Bau einer P&R-Anlage im Bereich Hauert ist zu verzichten.
- Das bestehende Gewässersystem (Meilengraben und Entwässerungsmulden mit Rückhaltebecken) darf nicht in Anspruch genommen werden.
- Die Erreichbarkeit des Freiraums für Erholungssuchende (Wegeführung) muss vom Hauert sowie von Norden und Süden erhalten bleiben.
- Das geplante Parkhaus ist als Tiefgarage zu gestalten. Sofern nicht möglich, sind die Parkplätze im Bereich nördlich der Brennaborstraße (Nähe des bestehenden Parkhauses) zu errichten. In jedem Fall dürfen die Parkplätze nicht zum Landschaftspark hin angeordnet werden.
zu TOP 3.3
Bauleitplanung; Bebauungsplan Ev 138 - Brechtener Heide -
hier: I. Beschluss zur Veränderung des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplanes Ev 138;
II. Ergebnis der Bürgerbeteiligung; III. Offenlegungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 04679-03) ![]()
Der Beirat nimmt die Vorlage zur Kenntnis und verweist auf seine FNP-Stellungnahme vom 18.12.2002:
"Verzicht auf Teilfläche westlich der Brechtener Heide (Nahrungsbiotop für Tiere des Grävingholzes). Bedenklich ist auch die Teilfläche zwischen der Straße Brechtener Heide und der gedachten Verlängerung der Straße In den Hüchten nach Norden. Umweltqualitätsziele: Erhalt der landschaftlichen Weite. Umweltplan: Wichtiger Erholungsraum".
zu TOP 3.4
Bauleitplanung; 106. Änderung des Flächennutzungsplanes - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen - und Bebauungsplan Hom 266 - Sport- und Freizeiteinrichtungen in Renninghausen -
hier: Entscheidung über Anregungen, Beifügung von Erläuterungsbericht und Begründung sowie Feststellungs- und Satzungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 04676-03) ![]()
Der Beirat nimmt die Vorlage zur Kenntnis und verweist auf seine ablehnenden Beschlüsse, u.a. am 20.3.2002 und im Rahmen des FNP-Zielkonzepts vom 18.12.2002:
"Keine Verlagerung der Kleingartenanlage Ardeyblick. GEP: Bereich zum Schutz der Natur. Umweltqualitätsziele: Ausschluss weiterer baulicher Entwicklung. Erhalt des Freiraumes als Element des Mittleren Grünrings. Umweltplan: Entwicklung und Aufwertung von Verbundkorridoren."
zu TOP 4.
Anfragen, Hinweise, Mitteilungen
Herr Dr. Grote berichtete über die Ergebnisse der parallel verlaufenden Sitzung des AUSW. Zum Antrag des Rm Münch zum Amphibienschutz auf der Halde Ellinghausen teilte er mit, dass
- der Amphibiensperrzaun um das Betriebsgelände nicht beseitigt, aber auch nicht mehr gewartet werden solle,
- die Anlage von Feuchtbiotopen (inkl. Entbuschung) auf dem Nordteil der Halde planmäßig betrieben würde und
- kein Ersatz der Beton- durch Natursteine stattfinden solle.
Diese Vorgehensweise fand die Unterstützung des Beirates.
Herr Neugebauer bat um Beantwortung seiner Anfrage aus der Beiratssitzung vom 25.06.2003, in der er nach dem Realisierungsstand der Landschaftsplanung und den für 2003 und 2004 geplanten Maßnahmen gefragt hatte. Herr Dr. Marks sagte die Beantwortung für die November bzw. Dezember-Sitzung 2003 zu.
Herr Zühlke möchte das Feuchtgebiet an der Ellinghauser Str. sowie die Erdbewegungen und den Wegebau südlich des Wickeder Ostholzes thematisieren.
Herr Bernatzki kritisierte den Zeitpunkt der Aktion "Sauber macht lustig" und empfahl, derartige Maßnahmen außerhalb der Brutzeit durchzuführen.
Quittek Diedrich Hirschbeck
Vorsitzender Schriftführer Mitglied
© Stadt Dortmund
•
© Dortmunder Systemhaus